Mittwoch, 28 Juni 2017

Pressebericht Vereinsgründung

 


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SECKENHEIM: Der neu gegründete „Förderverein historisches Seckenheim“ will Hinweise im Stadtteil installieren
Historische Tafeln haben eigenen Verein

Um einen Förderverein für das historische Seckenheim zu gründen, sind einige Interessenten im
Heimatmuseum zusammengekommen. Nach etlichen Treffen im Vorfeld (wir berichteten) war klar geworden,
dass weniger die textliche Abfassung oder die Gestaltung von Flyern oder Tafeln, die auf lokalhistorische
Aspekte hinweisen, eines eigenen Vereines bedürfen, wohl aber administrative Gesichtspunkte mit Verträgen,
Haftung oder Gemeinnützigkeit. Deshalb hatte Bezirksbeirat Ralf Busch die Einladung ins Heimatmuseum
ausgesprochen, wo Museumsleiterin Traudl Gersbach die Gruppe mit Glühwein begrüßte, darunter der
Ehrenvorsitzende des Museumsvereins, Werner Bordne, und IG-Vorstand Willi Pint.

Ausgang drei Stadtpunktetafeln
Versammlungsleiter Busch und Alfred Heierling, Autor und Vorsitzender der örtlichen Brauchtumspfleger,
erläuterten noch einmal die Idee zur Vereinsgründung. Ausgehend von den drei Stadtpunktetafeln, die vom
Stadtarchiv aufgestellt, aber von Werner Bordne und der Heinrich-Vetter-Stiftung finanziert worden waren,
sollen an historischen Stellen und Gebäuden weitere, ähnliche Tafeln installiert werden.
Für ein Exemplar an der Schule, durch den Bezirksbeirat, und eine Glasfläche am Schifferkinderheim, das
2013 einhundert Jahre alt wird, gibt es schon zugesagte Finanzmittel. Ziel sei es, so Busch, einen historischen
Rundgang durch Seckenheim zu ermöglichen, für Schulklassen und historisch interessierte Besucher. So wird
es, wie Werner Bordne betonte, geschichtlich bedeutende Stellen geben, wie etwa rund um die St.
Aegidiuskirche, die auch mehrere Hinweistafeln erfordern. All das will der Verein anstoßen, verfolgen und zum
Abschluss bringen. Dass dies keine Aufgabe für ein, zwei Jahren sein wird, war allen Beteiligten klar.
Dementsprechend wurde die Satzung gewissenhaft erarbeitet.
Dabei erhielt der Verein den Namen "Förderverein historisches Seckenheim" und hat die Förderung der
Bildung hinsichtlich des historischen Seckenheims, zunächst vorrangig durch die angedachten
Informationstafeln, zum Zweck. Finanziert werden sollen Tafeln und Vereinsarbeit durch Spenden, Erlösen
aus Veranstaltungen sowie dem persönlichen Einsatz und durch Öffentlichkeitsarbeit der Vereinsmitglieder,
nicht jedoch durch einen Jahresbeitrag. Der Verein strebt die Gemeinnützigkeit an und wird von einem
geschäftsführenden und einem erweiterten Vorstand geführt.

Ohne Gegenstimme gewählt
Auf die Dauer von jeweils zwei Jahren wurden dann, jeweils ohne Gegenstimme, die Kandidaten gewählt.
Zum ersten Vorsitzenden bestellte die Versammlung Ralf Busch, den Platz des zweiten Vorsitzenden
übernahm Alfred Heierling, zum Schatzmeister wurde Wolfgang Bauer gewählt, der Posten des Schriftführers
wurde Werner Seitz zugedacht. Als Beisitzer werden Dr. Jens Bortloff, Werner Bordne, Bezirksbeirätin Evi
Korta-Petry, Willi Pint, Hartwig Trinkaus und Wilhelm Merkel den geschäftsführenden Vorstand unterstützen.
Kassenprüfer sind Bernd Seiler Bezirksbeirätin Adelgunde Freisinger.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 03.11.2012
Von unserem Mitarbeiter Hartwig Trinkaus

 


 

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